Trockene & gereizte Schleimhäute

09. Februar 2026

Der Februar ist oft der kälteste Monat des Jahres: Draußen bei eisigen Temperaturen und drinnen in beheizten Räumen ist unser Körper gleich doppelt gefordert. Besonders unsere Schleimhäute – in Nase, Rachen und Augen – leiden unter der Kombination aus trockener Heizungsluft, Kälte und geringer Luftfeuchtigkeit.

Trockene und gereizte Schleimhäute
Die Schleimhäute bilden eine wichtige Schutzbarriere gegen Krankheitserreger. Ist die Luft zu trocken, werden sie gereizt, Risse und Entzündungen können entstehen, und unser Immunsystem wird anfälliger für Infekte wie Erkältungen oder grippale Infekte.

Was belastet die Schleimhäute jetzt besonders?
Heizungsluft: Sie entzieht der Raumluft Feuchtigkeit und trocknet die Schleimhäute aus.
Kalte Außenluft: Plötzliche Temperaturwechsel reizen die Schleimhäute zusätzlich.
Geringe Luftfeuchtigkeit: Vor allem in Räumen ohne Luftbefeuchter trocknet die Schleimhaut schnell aus.

So können Sie Ihre Schleimhäute schützen:
Ausreichend trinken: Mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßte Tees pro Tag.
Luftfeuchtigkeit erhöhen: Luftbefeuchter oder Schalen mit Wasser auf der Heizung helfen, die Luft feuchter zu machen.
Regelmäßig lüften: Mehrmals täglich stoßlüften, um frische Luft ins Haus zu lassen.
Pflegende Produkte nutzen: Nasensprays oder Augentropfen mit pflegenden Inhaltsstoffen können die Schleimhäute beruhigen.
Vermeidung von Reizstoffen: Rauchen oder starke Duftstoffe belasten die Schleimhäute zusätzlich.

Mit diesen einfachen Maßnahmen können Sie Ihre Schleimhäute stärken und Beschwerden vorbeugen – so bleiben Sie auch in der kalten Jahreszeit fit und widerstandsfähig.